Sophie Rowley
Sophie Rowley lebt und arbeitet in Berlin und verbindet textile Herkunft mit einer radikal materialbewussten Malerei. In selbst entwickelten Faser- und Dekonstruktionsverfahren löst sie die Leinwand aus ihrer dienenden Rolle als Bildträger und macht ihre Struktur zum eigentlichen Thema des Werks. So entstehen über lange, repetitive Arbeitsprozesse körperhafte Bildobjekte zwischen abstrakter Kunst und skulpturaler Präsenz.

Ausgewählte Werke
Biografie
Sophie Rowley ist eine deutsch-neuseeländische Künstlerin und lebt in Berlin. Sie absolvierte einen MA am Central Saint Martins in London und entwickelte aus ihrer Arbeit mit Fasern und Textilien eigene Techniken, die sich durch kontemplative Repetition und handwerkliche Präzision auszeichnen. Ihre Werke entstehen über Tage, Wochen und Monate und formulieren Malerei als körperliche Struktur.
Rowley untersucht und verschiebt die Konventionen des Mediums: Statt Leinwand als neutralen Grund zu behandeln, legt sie deren Materialität offen, löst Strukturen auf und macht den Bildträger zum Thema. Aus feministischer Perspektive arbeitet sie mit traditionell „weiblich“ konnotierten Verfahren und befragt damit die kulturellen Zuschreibungen von Material, Technik und Autorenschaft.
Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u. a. bei Make Hauser & Wirth Somerset, im Scottsdale Museum of Contemporary Art (SMoCA), bei Looiersgracht 60 (Amsterdam), im New Art Centre Roche Court, in Kettle’s Yard (Cambridge), im Design Museum Gent sowie im Isamu Noguchi Stone Heaven (Tokio). 2019 war sie Finalistin des LOEWE Foundation Craft Prize. Werke befinden sich u. a. in Sammlungen des V&A (London), des SMoCA, des Design Museum Gent und der Georgetown University Art Galleries. Rowley absolvierte eine Residency in Irland (Carraig na gCat) mit der Josef and Anni Albers Foundation; eine weitere Residency im Rahmen des Thread-Programms in Senegal ist angekündigt.
Ausstellungen bei MUK
art cologne
2025







